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    Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte

    Ringvorlesung WS 15/16

     

    Sammeln – ein interdisziplinärer Blick auf ein altes Phänomen

    Lesen und Sammeln teilen sich ihre etymologische Wurzel – verstreut Herumliegendes wird zusammengetragen, erlesen und in eine Ordnung gebracht. Dieser Prozess geht in der Literatur(-wissenschaft) schreibend vonstatten, beim Schreiben wird gesammelt, verlesen, lesbar gemacht, und die Lesenden wiederum können dadurch belesen werden. Sammeln ist ein Forschungsthema, das auch im Bereich der Geschichte, Philosophie oder in den Museumswissenschaften wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten hat. Die Ringvorlesung betrachtet Sammeln nicht als ausschließlich modernes Phänomen und beschäftigt sich deshalb mit Fragen nach der Bedeutung des Sammelns in unterschiedlichen Zeiten. Diese Fragen sind interdisziplinär ausgerichtet und lauten etwa: Wer sammelt? Welche Gegenstände werden gesammelt? War der Mensch immer schon ein Sammler? Oder: Wie kommt das Motiv des Sammelns in Texten vor? Der Bogen spannt sich dabei vom Mittelalter bis in die Zeiten von ‚Big Data’.

    organisiert von Prof. Dr. Dorothea Klein und Dr. Martina Wernli

    Der Sammelband erscheint 2017 bei Königshausen & Neumann.

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