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    Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte

     Wissenschaftliche Hausarbeiten (Proseminare)

     

    Thema

    Grundsätzlich gilt freie Themenwahl, doch muss das gewählte Thema vor Beginn der Arbeit mit dem Dozenten abgesprochen werden (bei Bedarf auch gerne per e-mail: michael.will@mail.uni-wuerzburg.de). Arbeiten zu nicht mit mir abgesprochenen Themen nehme ich nicht an.

     

     

    Je nach Seminartyp gebe ich gegen Ende des Semesters auch eine Auswahl von Themenvorschlägen aus. Wenn nicht, ist es sinnvoll, dass zunächst Sie mit einem Themenvorschlag an mich herantreten, denn dann ist einigermaßen sichergestellt, dass Sie sich dafür auch wirklich interessieren und für die Bearbeitung motiviert sind. Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Themenfindung haben, lassen Sie sich von der Bibliographie der Aufsätze und Darstellungen zu den für Sie in Frage kommenden Texten inspirieren.

     

     

    Bitte nehmen Sie in ihre Hausarbeiten keine Autoren-Biographien und keine bloß referierenden Inhaltsangaben auf, das ist Platzverschwendung und keine wissenschaftliche Leistung.

     

     

    Erfahrungsgemäß ist es ratsam, das Thema zunächst etwas knapper und spezieller zu fassen als man es instinktiv für nötig hält. Eine spätere Ausweitung ist dann weitaus einfacher zu bewerkstelligen als eine nachträgliche Reduktion, meist ist ein Thema aber ergiebiger als man zu Beginn dachte.

     

     

    Oftmals ist es hilfreich, nach der ersten Sondierung der Primär- und Sekundärliteratur das Erkenntnisinteresse in Form einer expliziten Frage festzuhalten, um deren Beantwortung es dann in der Hausarbeit gehen soll. Die Gliederung entsteht dann aus den einzelnen Schritten, die zur Beantwortung dieser Frage führen. Die Antwort wird im Schlussteil – mit den wichtigsten Zwischenergebnissen – noch einmal zusammengefasst.

     

     

    Stil

    Schreiben Sie einen gut formulierten, interessanten, angenehm und gut lesbaren Text; seien Sie sprachlich und gedanklich kreativ, originell und elegant, beachten Sie dabei aber die wissenschaftlichen Konventionen der Seriosität, Sachlichkeit und Genauigkeit; arbeiten Sie grundsätzlich nah am Text und stützen Sie Ihre Ausführungen mit Zitaten; nehmen Sie die benutzte Sekundärliteratur ernst, lassen Sie sich aber von ihr nicht das selbständige Denken verbieten und zeigen Sie auch Mut zu eigenen (begründeten) Thesen.

     

     

    Forschungs-/Sekundärliteratur

    Die Recherche und sinnvolle Auswertung/Verwendung/Kommentierung von mehreren Titeln der Sekundärliteratur gehört neben der intensiven Arbeit mit dem literarischen Text/den Texten zu den selbstverständlichen Anforderungen jeder wissenschaftlicher Arbeit. Was den Umfang angeht, so passt die Bibliographie einer Proseminar-Arbeit in aller Regel auf eine Din-A4-Seite. Wenn zu einer speziellen Fragestellung keine oder nur wenig Sekundärliteratur existiert, sollte epochen-, gattungs- oder autorenspezifische Literatur hinzugezogen werden. Gymnasiale »Lektürehilfen«, für den Schulgebrauch gedachte Erläuterungen und Abiturwissen-Kompendien können stillschweigend als Hintergrundwissen verwendet werden, haben aber als Zitatquelle in wiss. Hausarbeiten in aller Regel nichts verloren. Gleiches gilt für allgemeine Lexika (Brockhaus, Encarta, Wikipedia).

     

     

    Umfang

    Je nach Seminartyp zw. 10 und 15 Seiten, inklusive Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Bibliographie (werden bei der Seitenzählung berücksichtigt, auf dem Titelblatt entfällt jedoch die Seitenzahl) – Schriftgröße: 12 oder, bei Platznot, 11, Zeilenabstand: 1,5 cm rechter und linker Rand: 2,5 bis 3 cm.

     

     

    Form

    Abgesehen von diesen Angaben empfehle ich Ihnen, sich an die Richtlinien und Tipps von Moennighoff/Meyer-Krentler („Arbeitstechniken Literaturwissenschaft“) zu halten. Zum Thema Bibliographieren und Zitieren siehe mein entprechendes Merkblatt. Verleihen Sie Ihrer Hausarbeit auch äußerlich eine ansprechende Gestalt und lesen Sie sie nach der Fertigstellung gut Korrektur: Tipp-, Orthographie- und Interpunktionsfehler zeugen von mangelnder wissenschaftlicher Sorgfalt und wirken sich negativ auf die Bewertung aus.

     

    Wegen der Gefahr, dass die Formatierung nicht erhalten bleibt, senden Sie mir Ihre Hausarbeit bitte nicht per e-mail zu, sondern geben Sie sie in einer Mappe bzw. einem Schnellhefter im Sekretariat bei Frau Schuster für mich ab. Vermerken Sie bitte auf dem Titelblatt auch Ihre e-mail-Adresse, damit ich Sie benachrichtigen kann, sobald ich die Arbeit korrigiert habe.

     

     

    Abgabetermin

    spätestens in der ersten (Vorlesungs-)Woche des nachfolgenden Semesters. Später eingereichte Hausarbeiten werden nicht korrigiert, es sei denn, es wurde vorher unter Angabe von guten Gründen mit mir abgesprochen.

     

     

    Korrektur

    Die Korrektur wird voraussichtlich zum nachfolgenden Semesterende (bei Abgabe zu Beginn des  SS 2007 also Ende SS 2007) erfolgt sein. Wenn Sie eine e-mail-Adresse auf dem Titelblatt Ihrer Arbeit angeben, verständige ich Sie auf diesem Wege. Sollten Sie den Schein früher benötigen, weisen Sie mich bitte unbedingt rechtzeitig darauf hin. Beachten Sie gegebenenfalls die Hinweise an meiner Zimmertür bzw. auf meiner Website unter „Aktuelles“ oder fragen Sie per e-mail nach.

    Kontakt

    Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-85640
    E-Mail

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    Hubland Süd, Geb. PH1