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    Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte


    Akademische Zwischenprüfung

    Die akademische Zwischenprüfung im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft findet nach erfolgreichem Besuch des Einführungsseminars und mindestens eines Proseminars (empfohlen: zwei) statt und beschließt das Grundstudium.

    Die Zwischenprüfung wird in Form einer zweistündigen Klausur abgehalten, die sich auf eine bei der Anmeldung anzugebende, zuvor besuchte Veranstaltung (Proseminar oder Vorlesung) bezieht. Ob in der gewählten Veranstaltung ein Schein erworben wurde oder nicht, spielt keine Rolle.

    Die gewählte Veranstaltung ist in ihrer Gesamtheit prüfungsrelevant: alle im Zusammenhang der Veranstaltung behandelten Texte der Primär- und Sekundärliteratur gehören zum Prüfungsstoff, ebenso natürlich das im Seminar durch Kurzreferate, Dozentenvortrag und gemeinsame Diskussion erarbeitete Wissen.

    Der Stoff des Einführungsseminars wird in der Zwischenprüfung nicht speziell abgeprüft, seine Beherrschung wird aber stillschweigend vorausgesetzt: insbesondere das Wissen um die Besonderheiten der drei Großgattungen Lyrik, Epik und Drama sowie die Grundzüge der Textbeschreibung und -interpretation sind bei der Bearbeitung des Prüfungsthemas unverzichtbar, aber auch methodisches Problembewußtsein ist von Vorteil. Kenntnisse über die im Seminar behandelten Autor(en), Gattung(en) und Epoche(n) sollten Sie durch entsprechende Fachliteratur noch einmal wachrufen.

    Die Prüfungsaufgabe wird immer im Zusammenhang mit einem Textauszug gestellt, der direkt oder indirekt mit der gewählten Veranstaltung in Beziehung steht, und ist in der Regel nach dem Muster „Analysieren und interpretieren Sie den folgenden Text unter besonderer Berücksichtigung .....“ formuliert. Der zur berücksichtigende Spezialaspekt ist dann in aller Regel natürlich einer, der auch in der zugrunde liegenden Veranstaltung eine wichtige Rolle gespielt hat.

    Als Vorbereitung auf die Zwischenprüfung ist vor allem die nochmalige genaue Lektüre der im Seminar behandelten literarischen Texte zu empfehlen, aber auch die kritische Sichtung der vorgelegten Thesenpapiere sowie das Durcharbeiten der wichtigsten Sekundärliteratur.

    Erwartet wird von Ihnen kein Auswendiglernen von angehäuften Informationen, sondern die Anwendung des im Seminar erworbenen Wissens auf einen ausgewählten Textauszug im Zusammenhang mit textbeschreibenden und interpretierenden Verfahren.

    Noch ein paar Tipps zur Prüfungssituation:

    Bitte gehen Sie ernsthaft, aber möglichst entspannt an diese Zwischenprüfung heran: zeigen Sie, was Sie bei der Lektüre der Texte, im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung damit und im Seminar gelernt haben und entfalten Sie dies am Beispiel des ihnen vorgelegten Textausschnitts. Neben der Sicherung des literaturwissenschaftlichen Grundwissens hat die Zwischenprüfung auch den Sinn, dass Ihnen im Hinblick auf spätere Staatsexamens- oder Magister-Klausuren die Gelegenheit gegeben werden soll, den Ernstfall zu proben.

    Die Probe aufs Exempel können Sie im Rahmen ihrer Vorbereitung auch prima schon mal vorab mit einem selbst gewählten Textstück machen. Wichtig ist, dass sie sich gut auf die nur zwei Stunden Bearbeitungszeit einrichten. Auch das kann man in Probeläufen testen. Eine separate feinsäuberliche Gliederung brauchen sie in der Zwischenprüfung nicht zu verfertigen, aber Ihre Ausführungen sollten dennoch gegliedert sein und nicht wild durcheinander gehen. Nehmen Sie sich mindestens 15 Minuten Zeit, um den vorgelegten Text genau zu lesen und einen Plan zu entwickeln, nach dem Sie vorgehen wollen. Und vergessen Sie vor lauter Schreiben nicht das Denken! Also bitte: Qualität statt Quantität!

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